Entfliehen Sie der Hektik des Alltags in die friedliche Stille auf
dem Lande – beim Klang der schlagenden Hufe, sanft gewogen
in der komfortablen Kutsche.
Im 16. Jahrhundert wurde die Benutzung der Postkutschen gegen Gebühr für jedermann zugänglich gemacht. Ein Vertrag aus dem Jahr 1725 belegt, dass der Kurfürst Franz-Ludwig von Neuenburg den Fürsten von Thurn und Taxis verpflichtete zwischen Koblenz und Trier einen Postwagen einzurichten. Das Schleswiger Kaltblutpferd,
welches die Postkutsche zieht, wurde seit Anfang des 20. Jahrhunderts hauptsächlich als Arbeitspferd für den Einsatz in der Land- und Holzwirtschaft gezüchtet, aber als Zugpferd für pferdebespannte Omnibusse, in der Industrie, beim Militär und als Brauereipferd eingesetzt. Heute wird es als Wagen- und Freizeitreitpferd genutzt, aber auch wieder in der Landwirtschaft, als Holzrückepferde. |
Bis 1908 fuhren auch in Mecklenburg-Strelitz Postkutschen. Die alten Postwege sind zum Teil noch erhalten und Sie können sie mit der Postkutsche befahren.
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