Uckermarkstadt Strasburg

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Das Rathaus der Stadt Strasburg (Um.)
Das Rathaus der Stadt Strasburg (Um.)
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Ein Streifzug durch Geschichte und Natur in der einzigen
uckermärkischen Stadt Mecklenburg-Vorpommerns.

Inmitten der wunderschönen Wald- und Hügellandschaft der Brohmer Berge, unweit von Ostsee und Feldberger Seenlandschaft, lädt Strasburg (Um.) zu einem Besuch ein. Gegründet 1250 hat Strasburg (Um.) eine bewegte Vergangenheit erfahren und gehört heute zum Landkreis Uecker-Randow.

Strasburger Marktplatz mit Sankt-Marien-Kirche

Lebendig gebliebene Traditionen werden von Bürgern und Vereinen sorgsam gepflegt. Die Stadt hat den Charakter einer alten, beschaulichen und geruhsamen Kleinstadt bewahrt – dennoch ist die Zeit in ihr nicht stehengeblieben.
Ein schöner Spazierweg führt rund um den Stadtsee, an dessen Ufer sich auch eine Badestelle befindet. Auch Teile der alten Stadtmauer, erbaut um 1300, laden zum Wandern ein. Wer obendrein die touristischen Möglichkeiten der Umgebung nutzt, hat eine gute Chance, sich ein Wochenende lang von ländlicher Lebensart anstecken zu lassen oder für einen erholsamen und erlebnisreichen Urlaub.
Zu Strasburg gehören 24 Ortsteile und drei Ortsbereiche. Diese meist idyllisch gelegenen Dörfer fügen sich in eine von sanften Tourismus erschlossene Hügellandschaft.

 

Die kulturellen Einrichtungen und Sportstätten bieten eine bunte Palette an Möglichkeiten für Kulturgenuss oder kulturelle und sportliche Betätigung: Das Kulturhaus, die Max-Schmeling-Halle, die Sporthallen, das Stadion, das Heimatmuseum, die Treffpunkte der Vereine und die Stadtbibliothek.
Im Heimatmuseum erhalten Sie einen anschaulichen Einblick in die Geschichte der Stadt, die dadurch geprägt ist, dass sich Strasburg in einer Grenzregion befand, um die Pommern, Mecklenburg und Brandenburg Jahrhunderte lang erbitterte Kriege geführt haben. Dort können Sie auch das „Schmuckstück“ des Hauses bestaunen – die Strasburger Strohuhr.

Stadtinformation / Museum:

  • Pfarrstraße 22 a · 17335 Strasburg
  • 039753 20046
  • Di–Fr: 10–12 / 14–16 Uhr
    Sonntag: 15–17 Uhr
  • www.strasburg.de
Strasburg (Um.) ist eingebettet in eine abwechslungsreiche Umgebung mit zahlreichen Ausflugszielen. Die noch weitgehend ursprüngliche Landschaft der Uckermark, an deren nördlichem Rand Strasburg liegt, und die Brohmer Berge, die sich anschließen, werden Sie in ihren Bann ziehen.

Aus der Geschichte der Stadt Strasburg (Um.)

Schon von weitem ist Strasburg erkennbar an seinen Wahrzeichen, dem Wasserturm und der Sankt Marienkirche. Mit dem Bau des stattlichen Gotteshauses begann man im 13. Jahrhundert. In dieses Jahrhundert fällt auch die Stadtgründung. Erstmals erwähnt wurde Strasburg im Jahr 1267. „Straceburch“ nannte man es damals. Nach mehrfachem Wechsel in der politischen Zugehörigkeit zwischen Brandenburg, Mecklenburg und Pommern kam Strasburg 1479 endgültig an Brandenburg.

Im Mittelpunkt der Stadt liegt der neugestaltete Marktplatz. 1997 wurde der Platz archäologisch untersucht. Dabei konnten die Grundmauern des 1599 gebauten Rathauses im Pflaster gekennzeichnet werden. Das Rathaus der Neuzeit liegt im Ortskern und wurde ab 1996 umfangreich saniert. Aufwändige Stuck- und Putzarbeiten verschönern heute die Fassade.
 

Nach Beendigung der Grenzkämpfe erlebte die Stadt eine Zeit wirtschaftlichen Wohlstandes, der aber im 17. Jahrhundert durch viele Brände und den 30-jährigen Krieg zum Erliegen kam.
Der Zuzug von 244 Hugenotten sollte 1691 eine neue Zeit einleiten. Die Glaubensflüchtlinge aus Frankreich gründeten die letzte französisch-reformierte Kolonie in der Uckermark. Das Handwerk der Töpfer, Schuhmacher und Gerber bekam durch die französischen Einwanderer einen starken Impuls. Diese Gewerke waren, neben der Landwirtschaft, bis ins 20. Jahrhundert hinein prägend für die Stadt.
Gemessen an der Häuserzahl war Strasburg nach Prenzlau die zweitgrößte Stadt der Uckermark. Nach dem 2. Weltkrieg lag mehr als die Hälfte der Innenstadt in Trümmern. 1952 wurde Strasburg Kreisstadt und entwickelte sich zu einem Verwaltungs- und Schulstandort. 1994 mussten sich die Strasburger mit dem Verlust des Kreissitzes abfinden und gehören seitdem zum Landkreis Uecker-Randow.


Die Uhr aus Stroh

Otto Wegener wurde am 23.02.1869 als Sohn des Schuhmachermeisters August Wegener in der kleinen Provinzstadt Strasburg in der Uckermark geboren.
Schon als Kind zeigte sich sein Erfindergeist. Auch er war als Schuhmachermeister tätig und erfüllte sich in den Jahren 1892 bis 1907 den Wunsch, sich selbst eine Uhr zu schaffen, den ganzen Mechanismus selbst zu berechnen und zu erfinden. Also blieb der Schuhmachermeister Otto Wegener nicht bei seinen Leisten, sondern erbaute in seiner Freizeit in fünfzehn Jahren einen funktionstüchtigen, mannshohen Zeitmesser.
Gehäuse, Zifferblatt, Zeiger, Laufwerk und Gewichte – alles aus trockenen Getreidehalmen. Er starb am 17.05.1945 und wurde auf dem Strasburger Friedhof beigesetzt.

Die Uhr besteht aus Roggenstroh mit Ausnahme der Zahlen und der Zeiger, die aus Haferstroh gearbeitet sind. Die Strasburger Strohuhr wird im Heimatmuseum ausgestellt.

 


Max-Schmeling-Ausstellung im Heimatmuseum

Nachgebildetes Arbeitszimmer Schmelings

Tipp: Auf Strasburg.de finden Sie ein interaktives Panorama des Ausstellungsraumes.

 

Seit Oktober 2010 kann der Gast im Heimatmuseum die Ausstellung zum Leben und Wirken von Max Schmeling, geboren am 28.09.1905 in Klein Luckow, besuchen. Schmelings Leben verbindet in einmaliger Weise sportliche Erfolge mit einer außergewöhnlichen Karriere im Wirtschaftsleben. Hinzu kommen ein besonderes Verständnis von Fairness und ein höchst bescheidener und skandalfreier Lebenswandel, die den Boxweltmeister zum Idol von Millionen gemacht haben.

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