Windmühlenstadt Woldegk

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Die Fröhlkesche Mühle, ein doppelter Galerieholländer, auch Seemühle genannt
Die Fröhlkesche Mühle, ein doppelter Galerieholländer, auch Seemühle genannt
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Fünf auf einen Streich – Besuchen Sie die fünf erhaltenen
Windmühlen bei einem Rundgang durch die Stadt.

Woldegk liegt am Fuße der höchsten Erhebung Mecklenburg-Vorpommerns, dem Helpter Berg, am Rande der Mecklenburger Seenplatte. Kennen Sie unsere Windmühlenstadt? Windmühlenstadt – nicht Windräder, sondern hier drehen sich die Flügel an noch drei von insgesamt fünf erhaltenen Windmühlen im Wind! So er denn kräftig bläst.
Diese Windmühlen prägen das Panorama unserer Stadt, egal aus welcher Richtung: An jedem Ortseingang werden Sie von einer Mühle begrüßt. Eine Turmwindmühle mit Töpferwerkstatt, wegen ihrer roten Farbe „Moulin Rouge“ oder die Fröhlkesche Mühle, ein doppelter Galerieholländer, auch Seemühle genannt, können Sie bei uns entdecken.

Jährlich zu Pfingsten wird in der Windmühlenstadt der Deutsche Mühlentag mit einem bunten Programm für die ganze Familie gefeiert. Den interessierten Besuchern wird Unterhaltung mit namhaften Künstlern, Markttreiben, ein Kinderprogramm, Tanz sowie viele Aktionen rund um Woldegks Mühlen geboten.
 

Die Fröhlkesche Mühle ist Deutschlands größte Galerieholländermühle.
Auf dem Mühlenberg befinden sich gleich drei Mühlen, eine genutzt als Restaurant mit Pension und die beiden anderen Mühlen als Museum.
Hier finden Sie Geschichtliches zur Mühle, dem Müllerhandwerk und der Stadt, wie auch Sonderausstellungen. Das zweite Museum, die Ehlertsche Mühle, ist eine vollständig im Originalzustand erhaltene Holländerwindmühle, die noch heute Getreide wie vor 100 Jahren verarbeiten kann – eine Augenweide für Liebhaber der alten Technik.
Die Woldegker Sankt-Petri-Kirche ist mit ihrem 2007 wiederaufgebauten Kirchturm einen Besuch wert. Hier finden Konzerte und Liederabende statt.
Begeben Sie sich auf eine Mühlentour „Mit Müller Hundt durch die Mühlenstadt“ und erleben Sie eine besondere Stadtführung, auch erweiterbar in den geschichtsträchtigen Nachbarort Wolfshagen mit der sehenswerten neogotischen Kirche.

Stadtinformation:

Töpfermühle

Töpfermühle

  Museumsmühle

Museumsmühle

  Fröhlkesche Mühle / Seemühle

Seemühle

  Ehlertsche Mühle

Ehlertsche Mühle

  Turmwindmühle

Turmwindmühle

Auch hoch zu Ross können sie unsere Umgebung erkunden. Ein gut ausgebautes Radwegenetz verbindet uns mit dem Landschaftsschutzgebiet Brohmer Berge und mit dem Naturpark Feldberger Seenlandschaft.
Bei uns finden Sie neben Denkmälern und Kirchen auch einen Lehrpfad „Natur-Kultur“. Weitere Sehenswürdigkeiten wären z.B. der „Heldenhain“ auf der historischen Wallanlage, der Wasserturm, das historische Wasserwerk und die fast vollständig erhaltene historische Stadtmauer. Sie ist heute mit einer Länge von 1442 m vollständig saniert.
Heiratslustige können sich das Ja-Wort in unserer Museumsmühle geben – eine Hochzeit im historischen Ambiente, begleitet vom Müller Hundt, dem „Maskottchen“ der Stadt. Dieser Müller war Erbauer einer Mühle und ein listiger Bürger der Stadt, der durch seine Streiche bekannt blieb.
Weitere Ausflugstipps: Im Zollhaus in Göhren erwarten die Besucher eine Ausstellung „Mecklenburger im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ und im Nebengelass ein Museum historisch haushaltstechnischer Gerätschaften.

 

Erholen Sie sich hier bei einem Spaziergang im Lenné-Park. In Hildebrandshagen können Sie die älteste Fachwerkkirche der Uckermark, erbaut im 16. Jahrhundert, besichtigen. Sie wurde von 2006 – 2010 restauriert.
Hier in Woldegk passen Menschen, Natur und Kultur zueinander, sind abwechslungsreich und liebenswert. Es braucht etwas Zeit, um alles kennen zu lernen.
Woldegk ist zu jeder Jahreszeit einen Ausflug wert – überzeugen Sie sich selbst! Wir heißen Sie als Besucher unserer Stadt herzlich willkommen.

Woldegk wurde 2003 zur pferde-freundlichsten Stadt in Mecklenburg-Vorpommern gekürt:
Ansässig sind hier der Reit-, Fahr- und Voltigierverein e.V. und der Pferdesportverein Woldegk e.V., der über eine multifunktionale Halle am Bullenberg verfügt.

 

Aus der Geschichte der Stadt Woldegk

1250 ist als Gründungsjahr der Stadt Woldegk als Ansiedlung „Waldecke“ angegeben. 1271 weist das Stadtwappen auf die brandenburgische Gründung hin. Das Wappen zeigt als Siegel einen bewurzelten, gegabelten Baum, den man 1559 als Eiche erkennen will. 1298 wurde die Stadt erstmals mit ihrem Namen Woldegk urkundlich erwähnt.
Die mittelalterliche Burganlage befand sich im Süden der Stadt. Die Rückfront des Burggebäudes bildete die Stadtmauer, stadtseitig war der Burgwall durch den Burggraben abgeschlossen. Anstelle einer Plankenbewehrung sollte sich Woldegk 1304 mit einer Stadtmauer aus Feldsteinen, drei Doppeltoren, Wiekhäusern, Wällen und Gräben umwehren.

 

1571 wurde am Kieckbusch der Standort einer Wassermühle erstmals genannt. Woldegk besaß 1745 sieben Bockwindmühlen, in der Zeit von 1859 bis 1895 wurden sechs von ihnen abgerissen und durch Erdholländer ersetzt. Woldegk erlebte zwischen 1892 und 1912 einen wirtschaftlichen Aufschwung. Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Stadt zu 70 % zerstört und in der Folgezeit neu wieder aufgebaut.
Ab 1991 wurden große Teile des historischen Stadtkerns gründlich saniert. Heute hat Woldegk ca. 3.900 Einwohner. Die noch vorhandenen fünf Windmühlen sind heute Wahrzeichen der Stadt. Sie werden als Museum, Café, Töpferei mit Wohnhaus oder privat genutzt.

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