Die Slawen prägten jahrhundertelang die Region –
heute sind nur noch wenige Spuren ihrer Kultur vorhanden.
Über die Slawen in der Region der Brohmer und Helpter Berge ist gemeinhin relativ wenig bekannt, da hier erst wenige archäologische Grabungen stattfanden und wohl noch einige Siedlungsstätten unentdeckt sind.
Siedlungen waren nicht selten an einem Fluss Neben den Ukranen, die zum Stamm der Wenden gehörten, siedelten in der Region auch die Wilzen. Mit der Zerstörung der Jaromarsburg in Arkona 1168 wurde der Untergang der Slawen vorangetrieben. |
In der anschließend fortschreitenden deutschen Besiedlung assimilierte sich die slawische Bevölkerung.
Handarbeit im Ukranenland in Torgelow – Die Slawen errichteten im Zuge ihrer Siedlung sogenannte Burgwälle als zentrale Örtlichkeiten. Dabei wurden Ringwälle oder wie auf dem Schanzenberg bei Strasburg große Höhenburgen mit Holz-Erde-Mauern errichtet (siehe Slawischer Burgwall). Die Burgwälle stellten nicht nur politische, sondern auch wirtschaftliche und kultische Zentralorte dar. Die Slawen betrieben Ackerbau, Viehzucht und Handel. Bekannt waren sie für ihre Gastfreundschaft und ihre Sangesfreudigkeit. Weiterführende Informationen: |
