Brohmer und Helpter Berge für Naturfreunde

In der einzigartigen Landschaft der Brohmer und Helpter Berge kommen Naturfreunde voll auf Ihre Kosten. Denn die Gegend in Mecklenburg-Vorpommern bietet aufgrund einer Vielzahl verschiedener Lebensräume eine besondere Artenvielfalt.

Ein Seeadler auf der Jagd nach Fischen

Rothirsche sind in der ruhigen Region der Brohmer und Helpter Berge häufiger anzutreffen.

Das größte heimische Wildtier Deutschlands – der Rothirsch – lebt in dieser Region. Insbesondere das Erleben der Brunftzeit der Hirsche ist ein unvergessliches Abenteuer. Wer draußen unterwegs ist, kann sich aber auch auf viele andere Begegnungen mit Tieren freuen. Auch Hasen, Füchse, Dachse, Wildschweine und Rehe sind hier anzutreffen. Zwar trifft man die Tiere nicht immer persönlich an, da sie eher dämmerungs- und nachtaktiv sind, aber sie hinterlassen zahlreiche Spuren, die ihre Anwesenheit verraten. Nehmen Sie ein kleines Bestimmungsbuch zum Fährtenlesen mit und gehen sie auf Spurensuche!

Auch für Ornithologen hält der Landesteil einiges bereit. So sind hier zum Beispiel Kraniche, die Vögel des Glücks, regelmäßige Brutvögel. Im Herbst zu Zugzeit rasten hier zehntausende Kraniche und Gänse und lassen sich zum Beispiel am Galenbecker See gut beobachten und fotografieren. Auch andere Arten wie z. B. Trauerseeschwalben, Seeadler, Pirol, Zwergschnäpper und Sprosser kommen in dieser Gegend als Brutvögel vor.

Kraniche auf der Rast

Neben der heimischen Tierwelt können sich Naturfreunde und Fotografen auch von der vielfältigen Pflanzenwelt begeistern lassen. Die Buchenwälder erfreuen im Frühjahr mit ihren Frühblühern wie Buschwindröschen und Hohlem Lerchensporn. Das Naturschutzgebiet am Galenbecker See beheimatet besondere Arten wie Mehlprimel und Prachtnelke. Aber auch Wiesen, Weiden, Hecken, Säume und Kleingewässer haben großes Potenzial für Entdecker – zu jeder Jahreszeit! Während im Sommer ein Ausflug zu einem Badesee vielleicht für die nötige Abkühlung zwischendurch sorgt, verwandeln sich die Wälder im Herbst zu einer wunderschönen Farbpalette an Gelb-, Orange-, Rot- und Brauntönen. Im Winter wird die Landschaft mit einem weißen Schleier aus Schnee bedeckt und lädt ein zu einer eher ruhigen und besinnlichen Wanderung in den Winterwald. Die klare, kalte Luft beruhigt und lässt einen durchatmen. Scheinbar schläft die Natur, doch ein wachsames Auge lässt sich zum Beispiel von den unterschiedlichen Knospen begeistern, die die Bäume und Sträucher bereits im Herbst angelegt haben und anhand derer man die Arten auch im Winter unterscheiden kann.

Mehlprimel (Primula farinosa)

Feldhase

Kurzum – es gibt immer etwas Spannendes zu sehen und zu entdecken in der Natur. Wer keine Lust hat auf eigene Faust loszugehen, kann sich die Natur auch bei einer geführten Wanderung zu Gemüte führen. Das Haus Wildtierland bietet für Schulklassen, aber auch für Erwachsenengruppen zahlreiche interessante Führungen an. So können Sie zum Beispiel die Landschaft in Verbindung mit einem leckeren Picknick unterwegs genießen.

Mehr Informationen zur Natur der Brohmer und Helpter Berge sowie verschiedenen Aktivitäten und Angeboten des Haus Wildtierland finden Sie auf www.schullandheim-gehren.de.

Auf einer Wanderung durch die Region können Kinder viele heimische Wildtiere entdecken.